Samstag, 14. August 2010

Heute sehen wir den Super-Haki

Bericht von blick.ch







LUZERN - Bei Luzern hui, in der Nati pfui – an Hakan Yakin scheiden sich einmal mehr die Geister.

Von Michel Wettstein und Heiko Ostendorp | Aktualisiert um 00:01 | 14.08.2010

Seine Bilanz in der Super League kann sich sehen lassen: 4 Spiele, 2 Tore, 1 Assist – und ein BLICK-Notenschnitt von 4,75. Hakan Yakin ist unbestritten eine der wichtigsten Figuren im Team des FC Luzern. National straft Haki wieder mal alle Kritiker Lügen, die ihm unterstellten, es reiche physisch nicht mehr für ein gutes Niveau. «Seit Anfang dieser Saison macht mir Hakan einen körperlich und mental sehr guten Eindruck», lobt FCL-Coach Rolf Fringer.

Trumpft Super-Haki auch heute in Basel auf? Oder sehen die Fans den anderen Yakin – wie am letzten Mittwoch?

Beim 1:0-Sieg der Nati in Österreich kam «Hatsch» mit dem Tempo überhaupt nicht zurecht, wirkte oft überfordert. Von BLICK bekam er die Note 3. Ist er wirklich zu langsam für den internationalen Fussball? Fringer: «Ob man Torchancen mit Schnelligkeit oder mit schneller Auffassungsgabe und Torinstinkt bekommt wie Hakan, spielt doch keine Rolle. Wichtig ist, dass man sie bekommt.» Und die Kritik an Yakins Dösi-Auftritt gegen die Ösis lässt der FCL-Coach auch nicht gelten: «Hakan war bei den gefährlichen Aktionen dabei. Man hat gesehen, dass er auch international zu Chancen kommt.»

Dass er sie allerdings auch hätte reinmachen müssen, verschweigt Fringer. Und dass Yakin den abwesenden Captain Alex Frei als hängende Spitze in keiner Weise ersetzen konnte, ebenfalls.

Heute kommt es im St. Jakob Park zum direkten Duell Frei vs. Yakin. Wer geht als Sieger vom Platz? Fringer: «Basel wird nach der Pleite in Bellinzona reagieren. Ich erwarte einen starken FCB. Aber wir wollen trotzdem frech nach vorne spielen.»

FCB-Trainer Thorsten Fink lobt Yakin: «Er kann gute Freistösse schiessen.» Spielt dann aber auch auf Hakans Schwächen an: «Wenn er zu 70 Prozent dem Ball hinterherlaufen muss, ist das für ihn nicht optimal. Und dafür wollen wir sorgen.»

Luzern am Scheideweg - wohin geht's?

Bericht von sport.ch





Es ist noch nicht lange her, da sah beim FC Luzern alles rosig aus: In der Super League gelang ein Start nach Mass mit sieben Punkten aus drei Spielen und in der Europa League winkte das Erreichen der Play-Offs. Mittlerweile haben sich viele Hoffnungen zerschlagen. Der Europa-League-Zug ist nach einem desaströsen Heimauftritt gegen Utrecht abgefahren und in der Meisterschaft reichte es im Heimspiel gegen Sion trotz zweimaliger Führung nicht für einen Sieg und die Eroberung der Tabellenspitze.

Die Euphorie ist verflogen, gewichen ist sie einem mittelschweren Gewitter, das über die Köpfe der Luzerner fegt. Wie viel Schaden es anrichtet, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Luzern steht also am Scheideweg. Bloss, in welche Richtung geht es?

Bergauf: Offensivpower

Die Luzerner verfügen zweifellos über beachtliches Offensivpotential. Das Trio Hakan Yakin, Nelson Ferreira und Cristian Ianu ist aus der letzten Saison bestens eingespielt und war in irgendeiner Form an allen Luzerner Treffern in dieser Saison beteiligt. Mit Daniel Gygax gelang ein Transfer, der sich gleich in dessen erstem Spiel bezahlt gemacht hatte (zwei Tore, ein Assist). Auch wenn Gygax zwischenzeitlich ins Stocken geraten ist, stellt er immer einen Gefahrenherd dar.

Kritisch wird es bei Luzern, wenn die Stammkräfte in der Offensive einmal ausfallen sollten. Die zweite Garnitur ist nur noch halb so gut. Hoffnungsträger Thomas Prager muss langsam auftauen.

Bergauf: Das Tollhaus Gersag


Ein Prestigeobjekt ist das Stadion Gersag auf keinen Fall. Wenn dort aber 8'700 Fans Stimmung machen, entwickelt sich ein echtes Tollhaus. Das Feuer springt auch auf die Mannschaft über und beflügelt sie. Es ist nicht erstaunlich, dass Trainer Rolf Fringer von einer ''Bestrafung'' sprach, als bekannt wurde, dass das Europa-League-Heimspiel gegen Utrecht im Letzigrund ausgetragen werden muss. Nächste Saison wird die Swissporarena eingeweiht, die Luzerner haben also nur noch diese Spielzeit, aus ihrem zwischenzeitlichen Exil Profit zu schlagen.

Bachab: Die löchrige Abwehr


Mit sechs Gegentoren steht Luzern statistisch in der Defensive nicht mal so schlecht da. Einige Auftritte waren aber richtiggehend beängstigend. Vor allem das Heimspiel gegen Utrecht war erschreckend: Wie Junioren stellten sich die Verteidiger an und offerierten unglaubliche Räume. Gegen Sion folgte keine Reaktion: Wieder wurden die Luzerner hinten ausgespielt, das Resultat waren drei Gegentreffer. In diesem Stil kann es nicht weitergehen, die Luzerner müssen viel bissger in die Zweikämpfe gehen und dem Gegner weniger Platz lassen. Der Lichtblick: Mit Benjamin Kibebe ist ein Verteidiger verletzt, der bisher für Stabilität sorgte. Kehrt er zurück, könnte sich die Situation verbessern.

Bachab: Nervenschwäche

Die Luzerner haben bisher viel Nerven gezeigt. Das Europa-League-Highlight gegen Utrecht ging völlig in die Hose und als die Tabellenführung am letzten Wochenende lockte, versagten sie ebenfalls. In diesem Spiel haben die Luzerner sogar zweimal eine Führung verspielt. Der Druck wird in dieser Saison eher noch wachsen. Jetzt sind echte Leitwölfe gefragt.

X-Faktor Vereinsleitung


Präsident Walter Stierli hat sich in dieser Saison demonstrativ hinter Trainer Rolf Fringer gestellt und aufkommende Gerüchte um ein angebliches Interesse an Murat Yakin sofort niedergeschmettert. Das ist erst einmal beruhigend. Bekanntlich zeigt sich aber erst im Krisenfall, wie es um die Nerven der Vereinsleitung bestellt ist. Dieser Krisenfall ist noch nicht eingetroffen, Aussagen dazu sind deshalb nicht möglich. Bei den letzten Trainern (Roberto Morinini, Ciriaco Sforza) dauerte es nach Negativserien jeweils nicht allzu lange, bis sie gefeuert wurden, den Gesetzen des Profigeschäfts entzieht sich also auch der FC Luzern nicht.

Wohin führt der Weg?


Trainer Rolf Fringer sprach nach dem Europa-League-Out gegen Utrecht vom Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit. Im Spiel gegen Sion war noch kein Lernerfolg sichtbar: Nach der Führung wurde ein Gang runter geschaltet und auf Verwalten gespielt. Die Defensive war prompt überfordert. Nur wenn die Mannschaft an Konstanz und Homogenität zulegt, kann diese Saison erfolgreich werden. Die nächste Prüfung beim FC Basel könnte mehr Aufschluss über das wahre Gesicht der Mannschaft geben.

Von Peter Schneiter

Der FCB will reagieren

Bericht von fcb.ch














Am Samstag, 14. August 2010, trifft der FC Basel 1893 in der fünften Super-League-Runde auf den FC Luzern (17.45 Uhr, St. Jakob-Park). Der Erste gegen den Dritten lautet damit die Affiche, und gewinnen die Innerschweizer im Joggeli, ziehen sie in der Tabelle an Leader Basel vorbei. Das wird der FCB tunlichst zu vermeiden versuchen, will das Team von Thorsten Fink auf die 0:1-Niederlage in Bellinzona doch eine energische Reaktion folgen lassen.

Geht es nach Thorsten Fink, gibt es sie vielleicht wirklich – die Niederlage mit positiver Wirkung. Das zumindest erhofft sich der Trainer des FC Basel, der nach dem 0:1 am vergangenen Wochenende in Bellinzona schon sagte, was er nun am Freitagnachmittag noch einmal betonte: „Manchmal kann ein verlorenes Spiel auch eine heilende Wirkung haben.“ Seine Mannschaft sei im Tessin nicht voll da gewesen, doch eine kurze Schwächephase sei auch für den FCB legitim – „man darf nicht erwarten, dass wir jeden Gegner einfach vom Platz fegen“, so Fink. „Aber Bellinzona ist abgehakt, jetzt schauen wir nach vorne.“

Im Hinblick auf die wichtigen Heimspiele vom Samstag gegen den FC Luzern und am Mittwoch gegen den FC Sheriff, in dem es um die Champions-League-Qualifikation geht, verspricht sich der Basler Übungsleiter also eine gebührende Reaktion seines Teams. Eine leichte Aufgabe wird dies selbstredend nicht, die Luzerner sind gut in die Saison gestartet und belegen mit zwei Punkten weniger als der FCB Platz 3 der Super-League-Tabelle. „Doch in den letzten beiden Spielen haben sie fünf Gegentreffer erhalten“, spielt Thorsten Fink auf die nicht vollends überzeugende Abwehrarbeit bei Luzerns 2:3 gegen Sion und 4:2 über Xamax an. „Mit unserer starken Offensive müssen wir versuchen, ihre Schwächen auszunutzen.“

Allerdings weiss der Basler Trainer auch um die Gefährlichkeit der Zentralschweizer im Spiel nach vorne – „sie sind gut im Kontern und haben offensiv starke Profis im Team“. Deswegen müsse seine Mannschaft die Luzerner Angriffsbemühungen früh unterbinden, den Gegner unter Druck setzen und selbst – wie immer – den Weg aufs Tor suchen. Mit welcher Startaufstellung der FCB dies versuchen wird, konnte Fink noch nicht im Detail erörtern. Klar ist, dass David Abraham und Cagdas in die Innenverteidigung zurückkehren. Unsicher ist hingegen, ob die von ihren Nationalteam-Einsätzen zurückgekehrten Spieler wie Safari, Stocker, Shaqiri und Inkoom genügend frisch sind oder ob der eine oder andere eine Pause braucht. „Eigentlich müssten drei Tage zur vollen Regeneration reichen“, findet der Trainer, „aber ich muss individuell schauen.“

Ein genügend breites Kader, um allfällige Veränderungen vorzunehmen, hat Fink ja. Der überzeugende FCB-Auftritt am vergangenen Dienstag beim deutschen Bundesligisten SC Freiburg hat einmal mehr gezeigt, dass sich alle Basler Spieler die taktischen Ideen sowie die Laufwege des FCB-Systems eingeprägt haben und entsprechend bereit sind, wenn sie zum Zug kommen. Fink: „Wir absolvierten in Freiburg zwar nur ein Testspiel, aber der Sieg war meines Erachtens dennoch sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Wir waren sehr gut im Passspiel und gegen vorne stets gefährlich, das hat mir gefallen.“

Solche Worte von Cheftrainer Thorsten Fink erhofft man sich in FCB-Kreisen natürlich auch nach dem Spiel am Samstag gegen Luzern sowie am darauffolgenden Mittwoch anlässlich der Partie gegen den FC Sheriff. Es sind spannende Tage, die dem Schweizer Meister im August 2010 bevorstehen. Im Idealfall steht der FC Basel am Ende des Monats nach wie vor zu oberst in der Tabelle der Super League und darf sich zudem auf die Gruppenphase der Champions League freuen.

Basels Bewährungsprobe gegen Luzern

Bericht von 20min.ch








In der Axpo Super League steht die 5. Runde im Zeichen der Spitzenpaarung Basel - Luzern. Der Meister will nach der Pleite in Bellinzona eine Reaktion zeigen. 20 Minuten Online berichtet ab 17.45 Uhr live.

Champions-League-Qualifikation, Einsätze mit Landes-Auswahlen und Meisterschafts-Alltag: Schon zu einem frühen Zeitpunkt in der neuen Saison sind zahlreiche Basler Profis einer strapaziösen Mehrfach- Belastung ausgesetzt. Abstriche wie am vergangenen Wochenende beim 0:1 in Bellinzona müssen in Kauf genommen werden. «Solche Niederlagen können heilsam sein», mag Trainer Thorsten Fink dem Ausrutscher Positives abgewinnen. Sie führen der Equipe vor Augen, dass Aufgaben wie jene im Comunale-«Stadiönli» keine Selbstläufer sind.

Luzerns Coach Rolf Fringer ist nicht glücklich über die Ausgangslage. «Ich hätte es lieber gehabt, wenn die Basler in Bellinzona nicht gestolpert wären. Sie möchten sich nun rehabilitieren.» Von seinem Ensemble erwartet Fringer, dass es in der Defensive wieder konzentrierter ans Werk geht und trotz der Aussenseiter-Rolle frech nach vorne spielt. Das im Angriff gut bestückte Luzern kann den Fokus auf das nationale Geschehen legen. Die Innerschweizer verabschiedeten sich aus dem Europacup bei erster Gelegenheit.

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Freitag, 13. August 2010

Frei spielt morgen gegen Luzern

Bericht von bazonline.ch

 



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Strellers Sturmpartner Alex Frei, den Ottmar Hitzfeld für den EM-Test in Österreich schonungshalber freigestellt hatte, kann morgen im Heimspiel gegen Luzern wieder spielen. «Alex ist nach seinen Problemen mit dem Fuss zurzeit einfach noch nicht in der Lage, drei Spiele in der Woche zu bestreiten», sagt Fink. Deshalb habe Hitzfeld in Absprache mit dem FC Basel am Mittwoch in Klagenfurt auf ihn verzichtet. 
(bazonline.ch/Newsnetz)

Forecast FC Basel 1893 - FC Luzern / Samstag ab 17:45

Bericht von fcl.ch














Der FCL trifft am Samstag im Topspiel der Runde auswärts auf Ligakrösus Basel. Der amtierende Meister musste vor Wochenfrist gegen Bellinzona eine empfindliche Niederlage einstecken und will sich gegen den FCL mit Sicherheit dafür rehabilitieren. „Das erwarte ich jedenfalls so“, zeigt sich Cheftrainer Rolf Fringer respektvoll vor der herausforderungsreichen Aufgabe. Er ist aber überzeugt, gegen den favorisierten FCB bestehen zu können. Auch die Leuchten wurden letztes Wochenende mit der ersten Saisonniederlage konfrontiert, und möchten ihrerseits mit einer entsprechenden Reaktion im Basler Fussball-Tempel aufwarten. Mit welchem taktischen Rezept der FC Luzern in den Match steigt, wollte Cheftrainer Fringer nicht verraten: „Wir sind diesbezüglich sehr flexibel.“

Fringers Personalsorgen

Ob mit einer klassischen Viererkette oder mit nur drei nominellen Verteidigern, bezüglich taktischen Varianten hat Luzerns Übungsleiter die Qual der Wahl. Weniger Auswahl gewährt ihm allerdings momentan der Personalbestand in seinen Reihen. Burim Kukeli hat sich vom rüden Foul des Wallisers Adailton noch nicht erholt, kämpft zudem mit Adduktorenproblemen. Neben Christophe Lambert, Dejan Sorgic und Silvan Büchli erwischte es in dieser Woche zusätzlich Benedikt Koller. Auch andere Luzerner Protagonisten kämpfen mit kleineren Blessuren, die teils noch aus den absolvierten zwei englischen Wochen stammen.


Prüfstein Basel

„Das wird alles andere als einfach“, weiss auch FCL-Neuzuzug Thomas Prager, der wahrscheinlich gegen den FCB erstmals von Beginn weg auflaufen dürfte. Auch der Österreicher zeigt Respekt vor dem Gegner. Die Heimreise möchte man aber dennoch mit mindestens einem Zähler antreten. Dazu müssen die Leuchten aber kompakt auftreten, was in den letzten Partien gegen Sion und vorallem in den zwei Vergleichen gegen Utrecht nicht der Fall war. Gegen die Walliser leiteten zudem, und das trotz zweimaligem Vorsprung, individuelle Fehler die vermeidbare Niederlage ein. Da der Gegner vom Rhein mit seinen schnellen Protagonisten über einiges an offensivem Potenzial verfügt, wird die Luzerner Defensive noch mehr gefordert werden.


Alle nach Basel mit dem Extrazug

Zum Spiel in Basel haben die SBB wieder einen Extrazug organisiert. Dieser fährt in Luzern um 15:25 los, macht um 15:43 einen Halt in Sursee und trifft um 16:29 in Basel St. Jakob ein. Die Rückfahrt erfolgt ab 20:10 und die Ankunft in Luzern ist auf 21.17 veranschlagt. Zugtickets sind an jedem Bahnhof der Schweiz erhältlich. Akzeptiert werden auch alle übrigen Fahrausweise und Abonnemente (GA, Juniorkarte etc.). Die Billette kosten CHF 20.- mit und CHF 40.- ohne Halbtax. Der FCL freut sich auf den gewohnt zahlreichen Support in Basel und ist bereits jetzt schon auf die Choreo gespannt, die im letzten Aufeinandertreffen im Joggeli sogar die Einheimischen sprachlos machte.


Daniel Frank

Gersag auf Finnisch


Finnish Swamp Soccer
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Benjamin Huggel: «Sind gegen Luzern gewarnt»

 Bericht von sf.tv











Am Samstag kommt es in Basel zum ersten Spitzenspiel in der neuen Super-League-Saison. FCB-Mittelfeldspieler Benjamin Huggel erklärt im Interview, wie sein Team den FC Luzern bezwingen wil. «Ob wir den Sieg mit vielen oder wenigen Toren erreichen, ist Nebensache», sagt Huggel.


Benjamin Huggel, wie erklären Sie sich die schwache Leistung beim 0:1 in Bellinzona?

Das gibt es nicht viel zu erklären. Wir haben etwa 600 Pässe gespielt, Bellinzona keine 200. Auch Zweikämpfe haben wir mehr gewonnen, aber wir haben unser Spiel, das auf Passgenauigkeit und Schnelligkeit beruht, nicht durchziehen können - auch wegen des trockenen Platzes und des stumpfen Rasens. So kamen wir nicht in die gefährlichen Räume und haben aus diesem Grund auch keine Tore geschossen.

Wieso scheint es so schwierig zu sein, zwischen Champions League und Super League umzuschalten?

Das ist gar nicht schwierig. Wir haben einfach ein Spiel verloren. Das kommt in den besten Vereinen vor.

Oft hört man, die Doppelbelastung würde die Spieler physisch überfordern. Der FCB bestritt am Dienstag freiwillig noch ein Testspiel gegen Freiburg. Ist das nicht kontraproduktiv?

Es gibt Vor- und Nachteile. Es gibt Phasen, da machen Testspiele Sinn. Jetzt ist die Saison noch jung, da kann man solche Sachen durchziehen. Im November wäre es vielleicht ein falsches Signal. Aber ein Spiel in Freiburg auf einem schönen Rasen macht Spass. Ich glaube für die anwesenden Spieler war dies eher aufbauend. Thorsten Fink hat bisher immer einen guten Weg gefunden, hat auch mal Spieler geschont für eine Partie, damit immer alle frisch auflaufen konnten.

Am Samstag spielt der FCB gegen Luzern. Was erwarten Sie von den Zentralschweizern?

Luzern hat eine gute Mannschaft, dessen Stärke in der Offensive liegt. Der Saisonstart gelang dem FCL gut. Luzern hat Spieler in den Reihen, die mit ihrer individuellen Klasse Partien prägen oder entscheiden können. Deshalb sind wir gewarnt und vorsichtig. Aber wenn wir unser Spiel aufziehen, können wir Luzern bezwingen.

Sie haben die offensive Stärke des FCL angesprochen. Können sich die Zuschauer demnach auf ein Offensivspektakel freuen?

Die Trainer bevorzugen natürlich immer ein Zu-Null-Spiel. Für uns zählt der Sieg gegen Luzern. Ob wir ihn dann mit vielen oder wenigen Toren erreichen, ist Nebensache.

Auch wenn der Fokus im Moment auf Luzern liegt, trotzdem noch eine Frage zur CL-Quali: Wie schätzten Sie den Playoff-Gegner Scheriff Tiraspol ein?

Das ist schwierig zu sagen. Es ist eine Mannschaft aus einer Liga, die wir über zwei Spiele gesehen schlagen müssen.

Am Mittwoch bestritt die Nati das erste Spiel nach ihrem Rücktritt. Wie haben Sie die Partie mitverfolgt?

Ich habe die zweite Halbzeit am TV mitverfolgt und tat dies ziemlich gelassen. Da ich auch schon verletzungsbedingt bei Nati-Spielen nicht mittun konnte, war es nicht so speziell. Aber natürlich habe ich mich über den Testspiel-Sieg gefreut.

(Interview: Philippe Jäggi)

FCL Cracks büffeln Deutsch

Bericht von 20min.ch









von Martin Erdmann - Für Spieler des FC Luzern, die kein Deutsch sprechen, wird der Trainingsplan erweitert: Sie müssen zweimal pro Woche die Schulbank drücken
Fremdsprachige Spieler, die beim FC Luzern einen Arbeitsvertrag unterzeichnen, verpflichten sich auch, Deutsch zu büffeln. Neben dem Training auf dem Platz sind für sie zusätzlich zwei Lektionen Deutschunterricht pro Woche angesagt. So wird ab nächstem Mittwoch auch der schwedische Neuzugang Benjamin Kibebe Deutsch lernen – eine neue Situation für den Innenverteidiger. «Ich spielte schon in Norwegen und Dänemark. Die Sprachen dieser Länder sind dem Schwedischen ähnlich.»

Für den Kurs hat sich Kibebe aber vorbereitet: «Ich höre im Auto Lern-CDs. Zudem kenne ich schon die wichtigsten Spielbegriffe.» Laut Trainer Rolf Fringer ist Fussball zwar international verständlich, aber der Unterricht sei wichtig: «Wer nicht Deutsch lernen will, will sich nicht integrieren.» Das mache auf die Klubleitung keinen motivierten Eindruck.

Lukas Tobler, Lehrer an der Bénédict-Sprachschule, unterrichtet die FCL-Spieler seit der letzten Saison. Er lobt ihre Motivation: «Sie kommen gut vorbereitet in den Unterricht.» Mit seinen Schülern aus dem Vorjahr wie Christian Ianu oder João Paiva liest er jetzt gerade ein Kinderbuch.

Mittwoch, 11. August 2010

Ravasi muss sich neuen Verein suchen

Bericht von 20min.ch









Der FC Luzern hat sich mit dem Italiener Jacopo Ravasi (23) gemäss «football.ch» darauf geeinigt, den bis Juni 2011 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen.

Der Stürmer war zuletzt als Leihgabe in seiner Heimat bei Sambonifacese und Valenzana in der Serie C2 (4. Liga) tätig. Ravasi stiess im Sommer 2008 von Wil zu Luzern in die Axpo Super League, kam aber nur auf 21 Einsätze (3 Tore).