Freitag, 13. August 2010

Forecast FC Basel 1893 - FC Luzern / Samstag ab 17:45

Bericht von fcl.ch














Der FCL trifft am Samstag im Topspiel der Runde auswärts auf Ligakrösus Basel. Der amtierende Meister musste vor Wochenfrist gegen Bellinzona eine empfindliche Niederlage einstecken und will sich gegen den FCL mit Sicherheit dafür rehabilitieren. „Das erwarte ich jedenfalls so“, zeigt sich Cheftrainer Rolf Fringer respektvoll vor der herausforderungsreichen Aufgabe. Er ist aber überzeugt, gegen den favorisierten FCB bestehen zu können. Auch die Leuchten wurden letztes Wochenende mit der ersten Saisonniederlage konfrontiert, und möchten ihrerseits mit einer entsprechenden Reaktion im Basler Fussball-Tempel aufwarten. Mit welchem taktischen Rezept der FC Luzern in den Match steigt, wollte Cheftrainer Fringer nicht verraten: „Wir sind diesbezüglich sehr flexibel.“

Fringers Personalsorgen

Ob mit einer klassischen Viererkette oder mit nur drei nominellen Verteidigern, bezüglich taktischen Varianten hat Luzerns Übungsleiter die Qual der Wahl. Weniger Auswahl gewährt ihm allerdings momentan der Personalbestand in seinen Reihen. Burim Kukeli hat sich vom rüden Foul des Wallisers Adailton noch nicht erholt, kämpft zudem mit Adduktorenproblemen. Neben Christophe Lambert, Dejan Sorgic und Silvan Büchli erwischte es in dieser Woche zusätzlich Benedikt Koller. Auch andere Luzerner Protagonisten kämpfen mit kleineren Blessuren, die teils noch aus den absolvierten zwei englischen Wochen stammen.


Prüfstein Basel

„Das wird alles andere als einfach“, weiss auch FCL-Neuzuzug Thomas Prager, der wahrscheinlich gegen den FCB erstmals von Beginn weg auflaufen dürfte. Auch der Österreicher zeigt Respekt vor dem Gegner. Die Heimreise möchte man aber dennoch mit mindestens einem Zähler antreten. Dazu müssen die Leuchten aber kompakt auftreten, was in den letzten Partien gegen Sion und vorallem in den zwei Vergleichen gegen Utrecht nicht der Fall war. Gegen die Walliser leiteten zudem, und das trotz zweimaligem Vorsprung, individuelle Fehler die vermeidbare Niederlage ein. Da der Gegner vom Rhein mit seinen schnellen Protagonisten über einiges an offensivem Potenzial verfügt, wird die Luzerner Defensive noch mehr gefordert werden.


Alle nach Basel mit dem Extrazug

Zum Spiel in Basel haben die SBB wieder einen Extrazug organisiert. Dieser fährt in Luzern um 15:25 los, macht um 15:43 einen Halt in Sursee und trifft um 16:29 in Basel St. Jakob ein. Die Rückfahrt erfolgt ab 20:10 und die Ankunft in Luzern ist auf 21.17 veranschlagt. Zugtickets sind an jedem Bahnhof der Schweiz erhältlich. Akzeptiert werden auch alle übrigen Fahrausweise und Abonnemente (GA, Juniorkarte etc.). Die Billette kosten CHF 20.- mit und CHF 40.- ohne Halbtax. Der FCL freut sich auf den gewohnt zahlreichen Support in Basel und ist bereits jetzt schon auf die Choreo gespannt, die im letzten Aufeinandertreffen im Joggeli sogar die Einheimischen sprachlos machte.


Daniel Frank

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